Toxygen.de

Posted by | Posted in Homepages | Posted on 26-12-2011

Ein umgesetztes WordPress-Projekt für einen Rapper aus Wuppertal. Ziel war es die bestehende Seite in ein vom Kunden verwaltbares System in WordPress einzubetten. Dabei sollte die neue Version neben einer Facebook/Twitter-Integration auch möglichst an die Programmier-Standards halten, sodass so wenig Fehler wie möglich in unterschiedlichen Browser auftauchen. Das Design war von anderer Stelle vorgegeben und musste nur in wenigen Details umgestaltet werden, um die Funktionalität zu behalten und Problemen bei verschiedenen Auflösungen vorzubeugen.

  • Programmierstandards
  • Twitterintegration
  • Facebookintegration
  • Weitgehend Auflösungsunabhängig
  • Vom Kunden möglichst weitgehend verwaltbar

 

Toxygen Homepage WordPress

Operation: Medienbericht

Posted by | Posted in Fernsehwelt | Posted on 18-12-2011

Analyse von Medien-Berichterstattung anhand eines Amoklaufes.

Niemand kann genau sagen, wann es wieder so weit ist, dass die Medien dank eines Amoklaufes in eine Deutsche Kleinstadt einlaufen und sich von Berichterstattern zu “mediengeilen” Jägern, ob bei Tag, oder bei Nacht verwandeln. Das einzige, was sich jetzt schon abschätzen lässt ist das Vorgehen der Berichterstattung. Denn das, ja das scheint bei jeder “Großberichterstattung” die gleiche zu sein, sodass auch viele andere wichtige Themen systematisch in den Hintergrund gerückt werden und vielleicht dadurch auch nicht mehr aufgegriffen werden.

Einsatzbesprechung Amoklauf #XX:

Ziel 1: Zeugenberichte

Nachdem der Moderator seine Aufgabe der Anmoderation erfolgreich abgeschlossen hat, wird “live” zu dem Einsatzort geschaltet, bei dem von den Kamerateams meist irgendwelche belanglosen Orte gezeigt werden. Möglich sind auch Darstellungen von Karten der Stadt, oder des Ortes, wo sich die Tragödie abgespielt hat. Möglich sind zudem als minimal zu erreichender Bonus Stellungnahmen der Polizei, die aber niemals über Menschen reden, sondern immer über Personen. Das dass dem heutigen sabbernden Zuschauer, der alles bis ins kleinste Detail wissen muss, aber nicht reicht wissen wir bereits und so auch die Medienmacher. Also werden, auch noch so unwichtige Zeugen, die irgendwas gehört oder gesehen haben möchte vor die Kamera geschleift, um ihre Meinung oder ihr wissen abzufragen, dabei ist es auch scheißegal, ob die Menschen noch unter Schock stehen und vielleicht gar nicht in der psychischen Verfassung sind eine klare Aussage treffen zu können, Hauptsache der Zuschauer ist für Minuten befriedigt und dankt dem Sender mit Einschaltquoten. Eines meiner Lieblings-Statements ist zu dem: “Ich wär’ da heute eigentlich auch gewesen, aber ich war gestern richtig dick saufen und hatte deshalb kein Bock in die Schule zu gehn’.” Sie werden diese Geschichte, aber nicht nur einmal erzählen, bis sich neue Infos finden, werden sie immer wieder die gleiche Leier vom Stapel lassen und die Medien werden es senden.

Ziel 2: Opfer

Zu allererst existieren sie nur als Zahl, 2 Verletzte, 3 Tote. Diese Zahl wird steigen, und sie soll es auch. Denn die Opferzahl ist es, sie ist die Kennzahl dafür, wie viel Interesse und Zeit wir in die berichtete Tragödie stecken sollen. Gleichzeitig ist es auch eine Kennzahl dafür, wie viele Journalisten Jäger die Nachrichtenagentur zur Berichterstattung abstellen wird. Beispielhaft kann man bei 3 Toten von etwa 30 Journalisten Jägern ausgehen. Die Zeugenberichte treten nun in den Hintergrund, denn sie wurden schon ausgelutscht, tausendfach interviewed, beschnitten und nochmal gesendet. Doch nun wird die Geschichte schon klarer und die Opfer treten immer mehr in den Vordergrund. Nun haben die Opfer Gesichter, Namen, Hintergrundinfos. Es wird ein Bild gezeigt, Freunde und Familie erklären vor der Kamera, was für ein wunderbarer Mensch der Verstorbene gewesen ist, wie viele Freunde, er oder sie auf Facebook hatte, wie viele Follower auf #Twitter und keiner kann die Tat verstehen, natürlich nicht, aber darum geht es den Berichterstattern auch nicht. Denn mit jedem Foto, jeder kleinen zerstörten Geschichte, wächst nur die von den Berichterstattern forcierte Aufmerksamkeit, die wir diesem Fall geben sollen.

Ziel 3: Helden

Nachdem man einen ersten Überblick hat, von den vielen Berichterstattungen schon ausdruckslos, wippend und nicht ansprechbar in Fötusstellung in der Ecke mit direkten Blick auf den Fernseher liegen, gibt man dem allgemeinen Zuschauer einen Knochen, einen positiven Funken, der uns wieder in die Geschichte zieht. Ja, es sind die Helden, die Helden, die sich dem Täter gestellt haben, die Sanitäter Sanitöter, die als erstes am Unfallort waren und noch versucht haben den Opfern zu helfen. Denn wir brauchen immer einen Helden, einen der uns zeigt, dass es auch in der betreffenden Stadt in unserem Land noch gute Menschen gibt.

Ziel 4: Täter

Jetzt denken wir, wir wissen alles, krank gemacht und wieder gesund und innerhalb eines Tages. Doch es fehlen uns noch wichtige Stücke, welcher kranke Pansen kam nur auf eine solche Idee? Wir wollen ihn sehen, wir wollen das Böse sehen, dass zu einer solchen Tat fähig war. Der Höhepunkt der Berichterstattung ist nun erreicht. Kurz vor Ziel werden wir aber noch an kurzer Leine geführt. Wir erfahren von der netten Oma nebenan, dass er ein netter zurückhaltender Kerl war, der ihr auch öfters ohne sie abzuzocken über die Straße geholfen hat. Andere Bekannte sagen, er sei schon immer ein Loser gewesen, einer ohne Freunde, der immer nur schwarz getragen hat, eingesperrt in seinem Zimmer stundenlang Minigolf und Spaceinvaders gezockt hat und natürlich auch keine Freundin hatte.

Ziel 5: Sündenböcke

Nun, da wir die Medien konstruierte Geschichte in ihrer ganzen Halbwahrheit vor uns haben, suchen wir und die Medien nach einem oder gleich mehreren Schuldigen. Ja, fällt dem kundigen Fernsehzuschauer auf, der Typ hat PC Spiele gezockt, war im Schützenverein, bei der Bundeswehr und hat zudem auch noch Heino gehört. Ganz klar, wir müssen den ganzen Driss verbieten, der eh nur unsere Kinder schädigt, machen wir gleich mehrere Generationen von Menschen zu potenziellen, nicht vertrauenswürdigen Massenmördern, die jederzeit austicken könnten, wenn, ja, wenn die Gesellschaft, bzw. die Politik daran nicht sofort was ändert.

Bonusziel 1: Rückblick

Die unvergessliche Tat dürfte für den einen oder anderen schon fast wieder vergessen sein, da bedienen sich die Medien zum zweiten Male daran, nämlich dann, wenn sich der freudige Jahrestag nähert. Es wird wieder in den Vordergrund gerückt, die unwirklichen chaotischen Berichterstattungen werden noch einmal sortiert, nachvollziehbar zusammengefasst, komprimiert serviert zum Frühstück oder Abendessen. Kritisch wird hinterfragt, was sich geändert hat. Ja, das wissen wir, meistens nichts oder zu wenig, aber das ist ja auch klar, wir und auch die Medien haben das Interesse verloren.

Bonusziel 2: Ausblick

Ja, und nachdem wir alles gefressen, ausgekotzt und noch einmal gefressen haben, entstehen Berichte, Berichte worüber man Berichten darf, worüber nicht und warum und wie die Medien falsch vorgegangen sind, versprechend sich zu bessern. Ja, und ganz am Ende, entstehen Berichte, ganz so, wie dieser hier.

Mission Accomplished

Der hier zu lesende Text wurde umgeschrieben von dem Original von Stefan Niggemeier namens “Am Anfang war die Tat” (Fluter Nr. 08 September 2003 Seite 7-8)

Eine Anleitung zum Verhalten mit Diabetes – für Menschen ohne Diabetes

Posted by | Posted in Allgemein | Posted on 17-12-2011

- Bitte gib keine ungewünschten Ratschläge über mein Essen oder
andere Dinge im Diabetes. Du meinst es gut, aber Ratschläge zu
meinen persönlichen Gewohnheiten, besonders ungefragt, ist nicht
sehr nett. Zudem sind manche populären Annahmen über Diabetes
(Du sollst keinen Zucker essen“) altmodisch oder sogar total falsch.

- Frage wie Du nützlich sein kannst. Wenn Du mich unterstützen willst,
gibt es einen Haufen kleine Dinge, bei denen ich Hilfe schätze. Aber
was ich wirklich brauche kann sehr verschieden sein von dem, was
Du denkst, dass ich brauche. Frage mich daher zuerst.

- Schaue nicht erschrocken, wenn ich meinen Zucker messen muss oder mir Insulin
verabreiche. Es ist auch für mich nicht lustig. Blutzucker-Messen und Medikamente
nehmen sind Dinge, die ich tun muss um meinen Diabetes gut zu beherrschen.
Wenn ich mich dabei verstecken muss, wird es viel schwerer für mich.

- Biete mir an, mit mir gewisse Lebensgewohnheiten zu ändern. Nicht allein zu sein bei
meinem Bemühen um Veränderung ist einer der besten Wege wie Du mir helfen kannst.
Zudem gewinnen wir beide von einem gesunden Lebensstil.

- Erzähle mir keine Horror-Geschichten über Deine Grossmutter oder andere Leute
mit Diabetes, von denen Du gehört hast. Diabetes ist unheimlich genug, und solche
Geschichten sind nicht beruhigend. Zudem wissen wir heute, dass mit einer guten
Einstellung die Aussichten auf ein langes, glückliches und gesundes Leben mit Diabetes
gut sind.

- Verstehe und anerkenne, dass der Umgang mit Diabetes harte Arbeit ist. Das
Bewältigen von Diabetes ist eine Vollzeit-Beschäftigung, um die ich mich nie beworben
habe, die ich nicht wollte und trotzdem jetzt nicht aufgeben kann. Es beinhaltet das
Denken über was, wann und wie viel ich essen kann, während ich gleichzeitig berechne,
wie sich Bewegung, Stress und die Arbeit auf den Zucker auswirkt. Ich muss Blutzucker messen, Insulin spritzen, die Medikamente nehmen, an den Arztbesuch denken und
vieles mehr – jeden Tag.

- Unterstütze meine Anstrengungen, mit dem allem zurecht zu kommen. Hilf mir bei
meinen Anstrengungen, gesund zu essen. Respektiere meinen Entscheid, etwas
bestimmtes nicht zu essen, selbst wenn es Dir wichtig wäre, dass ich es versuche. Du
hilfst mir dann am meisten, wenn Du nicht auch noch versuchst, mich in Versuchung zu
führen.

- Schiele nicht auf meine Blutzucker-Resultate und kommentiere Sie nicht, ohne dass
ich Dich darum bitte. Diese Zahlen gehören mir, ausser ich möchte sie mit jemandem
teilen. Es ist normal, Werte zu haben, die zeitweise zu hoch oder zu tief sind. Deine
unverlangten Kommentare dazu können meine Enttäuschung, meinen Ärger und meine
Frustration über schlechte Werte nur noch grösser machen.

- Biete mir Deine Liebe und Deine Ermutigung an. Ich arbeite hart daran, meinen
Diabetes gut einzustellen, auch weil ich spüre, dass ich Dir wichtig bin. Versuche nicht,
mich mit gedankenlosen Sprüchen zu trösten. Wenn Du zum ersten Mal von meinem
Diabetes hörst, wirst Du mich wahrscheinlich beruhigen wollen mit Aussagen wie: “Es
könnte schlimmer sein, Du könntest Krebs haben!” Das wird mir nicht helfen, mich
besser zu fühlen. Und es tönt wie: Diabetes ist keine grosse Sache. Aber Diabetes, wie
Krebs, IST eine grosse Sache.

Übersetzt nach einem Text von:
William H. Polonsky, PhD, CDE
Chief Executive Officer, Behavioral Diabetes Institute
Associate Clinical Professor,
University of California, San Diego
Textquelle: http://www.bayerdiabetes.ch/documents/service/gratisangebote/polonsky/Anleitung_zum_Umgang_mit_Menschen_mit_Diabetes_de.pdf

Eine kleine Gute-Nacht-Geschichte

Posted by | Posted in Weltliches | Posted on 06-12-2011

Am 7. Oktober 2010 fuhr ein Lehrerehepaar nach dem Abendessen in einem Aschaffenburger Restaurant in Richtung ihres zu Hauses. Der Mann sitzt am Steuer des Fahrzeugs, seine Frau ist Beifahrerin. Um etwa 20:25 Uhr wird das Fahrzeug des Ehepaares zu einer allgemeinen Verkehrskontrolle gestoppt. Die beiden Ordnungshüter/in untersuchen, ob Verbandskasten und Warndreieck im Auto ordnungsgemäß vorhanden. Die Beamten fragen den Mann, ob er getrunken habe. Dieser bejahte mit “Ein Bier” – ein alkoholfreies, wie er im Nachhinein erzählte.  Er wurde zum Pusten gebeten. ”Mindestens 15-mal habe ich in das Kontrollgerät geblasen.”  Nur erschien auf dem Display kein Wert. Der Herr ist Asthmatiker und so langsam bekam er Atemnot. Die Beamten wurden ungeduldig und glaubten scheinbar der Verdächtige simuliere und drohten mit einer Blutprobe auf der Wache. ”Mein Mann war völlig außer Atem, ich habe versucht den beiden klar zu machen, dass er kurz vor einem Asthmaanfall steht. Doch der Polizist hat mich angeschrien, ich solle mich raushalten.” Die Frau des Verdächtigen wird von dem Polizist zur Seite gedrängt. Noch ein letztes Mal versuchte ihr Mann in das Gerät zu pusten. Diesmal zeigte das Gerät 0,0 Promille. Die Frau erkundigte sich bei den Beamten nach den Namen, da ihr Sohn Strafrichter sei und sich da erkundigen wolle. Die beiden Beamten sagten undeutlich ihre Nachnamen und stiegen zurück in ihr Fahrzeug. Doch der Frau waren waren diese nicht genug. Sie wollte auch die Vornamen wissen.

Doch den vollen Namen sollte sie nicht mehr genannt bekommen. Einer der Beamten sprang aus dem Fahrzeug und rammte der Frau die Faust in den Magen. Anschließend nahm er die Frau in den Polizeigriff und drückte sie auf die Motorhaube. Sie sollte nun wegen “Behinderung der Polizeiarbeit” festgenommen werden. “Ich habe sofort angefangen zu weinen und ihn angefleht, er solle mich in Ruhe lassen“ Die Frau wurde verhaftet und mit dem Polizeiwagen davon gebracht. Ihr Mann folgte dem Polizeiwagen, der mit Blaulicht davon rauschte.

Im Polizeiwagen zog die Frau eine Hand aus der Schelle. Eine der Beamten bemerkte den Vorgang und rief “Festgenommene befreit sich!” Der andere Beamte meldet den Vorfall bei der Leitstelle und stoppte den Wagen. Er riss die Frau aus dem Auto “Ich musste mitansehen, wie er meine Frau auf den Gehsteig zerrte und die Handschellen fixierte, während sie weinend auf dem Boden lag.” Sagte der Ehemann. Sie musste anschließend wieder in den Polizeiwagen.

An der Polizeistation angekommen weigerte sich die Frau aus dem Auto zu steigen. Sie wolle warten, bis ihr Mann ankommt, um einen Zeugen für ihre Behandlung zu haben. “Ich entscheide, was hier geschieht” meldete sich der Beamte und zog die Frau an den Haaren aus dem Auto. Sie wurde mehrere Meter über den Boden geschleift. Auf der Polizeistation erwartete man einen Schwerverbrecher und durchsuchte die Frau nach Waffen und Drogen. Sie wurde gefragt, ob sie Drogen zu sich genommen habe. Sie verneinte. Die Beamten fragten, ob sie einer Blutprobe zustimme, auch dies verneinte die Frau. ”Ich hatte zum Abendessen zwei kleine Gläser Weißwein, ich war nicht betrunken.” Die Beamten versuchten es mit einem richterlichen Beschluss. So lange wartete die Frau mit zerrissener Kleidung auf den Richter. Auch ein Anruf bei einem Anwalt wurde der Frau verwehrt.

Der zuständige Richter, der um 22 Uhr eintraf gab ein negatives Signal zu der Blutprobe. Der Frau wurden die Handschellen abgenommen und durfte gehen. Der Beamte verabschiedete sich.

Am nächsten morgen ging die Frau zu ihrem Arzt. Die Diagnose: “Psychisch schwerst traumatisierte und in Tränen aufgelöste Patientin, breite gerötete Streifen an beiden Handgelenken und unterhalb der Ellenbogen, massive Schwellungen an der Halswirbelsäule. ” Die Frau verbrachte die anschließenden 3 Wochen im Krankenhaus.

Würzburger Polizeipräsidentin Liliane Matthes stellte sich indes auf die Seite der Polizisten und schreibt in einem zweiseitigen Brief, es habe eindeutige Widersprüche in den Aussagen des Ehepaares gegeben.  Was damit genau gemeint war, lies sie völlig offen. Beide Polizisten sagten aus von einer schwer alkoholisierten Frau angegriffen worden zu sein.

Grünen-Landtagsabgeordneten Susanna Tausendfreund will diesen Fall nun genauer im Innenausschuss des Landtags thematisieren.

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/bayern/polizeigewalt-in-aschaffenburg-ausser-kontrolle-geraten-1.1225334

Wird Amazon zum Sweatshop?

Posted by | Posted in Wirtschaft | Posted on 03-12-2011

Ist Amazon ein Sweatshop?

Bildquelle von http://www.thestranger.com/

Wie der Spiegel vor kurzem berichtete, werden bei Amazon massenhaft Arbeitslose zu Praktika angestellt und dass sogar mehrmals hintereinander. Möglich macht das eine Gesetzeslücke bei der Agentur für Arbeit.

Der Versandhändler Amazon wird beschuldigt eine Gesetzeslücke im deutschen Sozialgesetzbuch auszunutzen. Das Unternehmen beschäftigt tausende Mitarbeiter saisonal. An sich kennt man so etwas von vielen Unternehmen, die auch nur Auszubildende ~3 Jahre beschäftigen und nicht übernehmen. Hier liegt der Fall allerdings etwas anders, da Amazon die sogenannte “Maßnahme zur Aktivierung und berufliche Eingliederung” der Bundesagentur für Arbeit ausnutzt. Dabei geht es darum, dass das Unternehmen, die Arbeitslose wieder eingliedern wollen, finanzielle Unterstützung von der Bundesagentur für Arbeit erhalten, um mögliche Wissenslücken der zukünftigen Mitarbeiter auszubügeln. Nicht vorgesehen dabei ist allerdings, die potentiellen Mitarbeiter jedes Jahr wieder befristet einzustellen und auch jedes Jahr wieder finanzielle Unterstützung zu erhalten. Genau dies scheint Amazon aber absichtlich zu forcieren.