Ziviler Ungehorsam 2.0

Posted by | Posted in Internet beleuchtet | Posted on 28-11-2011

Eine Schülerin(Emma Sullivan) lies sich via Twitter über Sam Brownback (Gouverneur von Kansas) aus. Sie hatte zu der Zeit etwa 60 Follower und doch gelange die Nachricht an den Gouverneur, der laut eigenen Angaben eigene Beobachter für Twitter unterhält, nur auf der Suche nach ungehorsamen, bösen Äußerungen anderer Leute.

Der Rektor ihrer Schule legte ihr nahe sich bei Herrn Brownback schriftlich zu entschuldigen. Die Schülerin weigert sich bis dato zu diesem Schritt, da sie es nicht für sinnvoll hält sich etwas zu entschuldigen, was sie weiterhin genauso sieht, wie bei dem Tweet. Sie sagte ihm: “Ich habe gerade gemeine Kommentare zu Gouverneur Brownback abgegeben und ihm gesagt, dass er nichts taugt.” (Aus dem Englischen übersetzt.)  Sie betitelte den Tweet zusätzlich mit dem Hashtag “#heblowsalot“. Ich hoffe ich muss hier meinen Lesern nicht erklären, was dies in etwa bedeutet ;) .

Viele Leute haben durchaus Probleme mit der religiösen Ansicht des Politikers, da er öffentlicher Unterstützer des Kreationismus ist, was so viel bedeutet, wie dass er die Bibel wortwörtlich für bare Münze hält. Zudem ist ein Gegner der Abtreibung und radikaler Verfechter von Homosexualität.

Frau Sullivan wurde durch Jugendvertreter von “Youth in Government” in ihrer Schule angesprochen, um sie dazu zu bringen sich schriftlich bei dem Gouverneur zu entschuldigen. Ihr Rektor machte sogar Vorschläge, welche Formulierungen sie nutzen solle. Die Schülerin weigert sich und sieht dies nicht ein, da sie sich nur einen Scherz erlaubt habe. Über Nacht wurde sie so nun zu einem Vorbild der freien Meinungsäußerung im Internet, da sie zu ihren Äußerungen in vollem Umfang steht. Seit die ältere Schwester der Schülerin mit den Medien gesprochen hatte wurde sie so berühmt, nicht nur Blogs, sondern auch große Nachrichtensender berichten über diesen Vorfall. Ihre Follower sind in der Zeit stark von den ehemals 65 auf über 10.000 angestiegen.

Die Mutter steht indes voll hinter ihrer Tochter, auch wenn sie der Meinung ist, ihr Tochter hätte eine andere Formulierung wählen können. Das Profil ist hier zu erreichen

Die “Super Nanny” wirft das Handtuch

Posted by | Posted in Fernsehwelt | Posted on 27-11-2011

Endlich, scheinbar hat Frau Saalfrank nun sich selbst eingestehen müssen, dass die Methodik von Fernsehsendern sich nicht gerade positiv auf Ihr Image auswirkt. Und pünktlich zu der aufsteigenden Diskussion der denkenden Zuschauer, dass solche “Reality”-Serien in die Tonne gehören und damit meine ich nicht alleine RTL, wirft Frau Saalfrank das Handtuch.

Dabei beklagt sich Frau Saalfrank, dass ihre erzieherischen Methoden durch das geskriptete Fernsehen  immer weiter in den Hintergrund gerückt würden. Aber Frau Saalfrank, das kann doch nicht Ihr Ernst sein, oder? Wie wir auch aus Ihren alten Sendungen wissen, wurden dem Zuschauer dort schon falsche Geschichten als Tatsachen verkauft. Nur gut, dass nicht jeder Zuschauer die Sendungen nur über sich ergehen lässt und doch mal genauer hinschaut, wie eine meiner Lieblingsszenen (Nicht aus Super Nanny, sondern von Frauentausch) ganz genau zeigt. Jeder halbwegs begeisterte Computerspieler würde bei einer so miserablen Film-Schnittkunst aus dem heimischen Fenster springen, auch, wenn dieses, wie böse Zungen behaupten, immer im Keller liege.

Aber nun mal zurück zu Ihrem Betrug. Denn, wie es scheint, sind Sie alles, aber nicht die liebe nette Erziehungsexpertin, die Sie vorgeben zu sein. Nach Angaben unterschiedlicher Personen, waren Sie die meiste Zeit sowieso nicht mal in der Nähe der Personen, die Ihre Hilfe wirklich brauchen. Ich denke, Sie sollten sich persönlich bei den Leuten entschuldigen, denen Sie mehr Leid zugefugt, denn genommen haben. Aber ich denke, Sie werden sich nun nur noch hinter Ihren Anwälten verstecken in der Hoffnung sich als Opfer der Fernsehmaschinerie darstellen zu können.

Fernsehen auf Kosten der Menschen

Posted by | Posted in Fernsehwelt | Posted on 26-11-2011

Das Fernsehen wenig mit Menschlichkeit zu tun hat wissen wir wohl spätestens der einseitigen Berichterstattung zu der Gamescom. Aber scheinbar gibt es in der bunten Fernsehwelt nur ein Faktor, der wirklich zählt – Die Einschaltquote.
Wie sonst könnte man sich Billig-Formate, wie “Bauer sucht Frau”, “Frauentausch”, oder “Die Supernanny” erklären. Glücklicherweise wenden sich immer mehr ehemalige Protagonisten, die zum Opfer der Sendungen geworden sind an die noch freie Presse, wo sie nun endlich nach und nach immer mehr Gehör bekommen.

Ähnlich, wie vielen anderen erging es auch Sarah, die als Opfer für “Schwer verliebt” (Sat1) herhalten musste. Aber man denkt vielleicht: “Ja, so schlimm kann es doch nicht werden, vielleicht finde ich eine(n) Partner/in und ich bekomme noch 700€ dafür”. Ja, weit gefehlt. Nicht nur, dass Sie sich unter allen Bewerbern (die genaue Zahl ist nicht bekannt) zwischen dreien 2 Aussuchen musste, die ihr alle nicht zusagten, sondern vertraglich festgehalten wurde, dass Sie jederzeit zur Verfügung stehen muss. Wenn das Opfer nun Dinge in der Sendung nicht tun will, wird ihm/ihr mit Vertragsstrafen gedroht, die wohl vor keinem deutschen Gericht standhalten würden. Zudem müssen die Energiekosten von den Protagonisten selbst getragen werden und diese übersteigen das “Preisgeld” um Längen.

So werden die Protagonisten dazu gezwungen möglichst viel Haut zu zeigen, um sich vor der breiten Öffentlichkeit lächerlich zu machen. Ihre Hobbies werden veralbert und nehmen perverse Züge an, solche, die sich wohl nur die Produzenten hinter einer solchen Sendung ausdenken können. So soll Sarah, laut der Sendung “Schwer verliebt” Sexstellungen mit Barbiepuppen nachempfinden. Mal ganz davon abgesehen, ob das nun wirklich stimmt oder nicht, sind das Infos, die keinen was angehen und im Fernsehen nichts zu suchen haben.

Doch endlich scheint auch die unabhängige Presse aufmerksam geworden zu sein, sodass sich nun mehrere Opfer zu Wort melden und sich trauen, trotz der Verschwiegenheitserklärung in den Verträgen mit ihrer wirklichen Geschichte an die Öffentlichkeit zu treten, sodass dieses Thema nun endlich eine Möglichkeit hat aufgearbeitet zu werden. Denn mal ganz ehrlich, ich möchte nicht, dass meine Kinder mal später so einen Scheiss, wie diese Sendungen tagtäglich konsumieren.

Technisat Skystar 2 (PCI) unter Debian

Posted by | Posted in Linux | Posted on 24-11-2011

Ich verwende folgende Linuxversion als Modellbeispiel: 2.6.32 amd64

Öffne eine beliebige Konsole und gebe folgenden Befehl ein, um Netzwerkeinstellungen für das Gerät zu kontrollieren, so, oder so ähnlich sollten deine Einträge aussehen:

lspci -vvv
04:01.0 Network controller: Techsan Electronics Co Ltd B2C2 FlexCopII DVB chip / Technisat SkyStar2 DVB card (rev 02)
	Subsystem: Techsan Electronics Co Ltd B2C2 FlexCopII DVB chip / Technisat SkyStar2 DVB card
	Control: I/O+ Mem+ BusMaster+ SpecCycle- MemWINV- VGASnoop- ParErr- Stepping- SERR- FastB2B- DisINTx-
	Status: Cap- 66MHz- UDF- FastB2B- ParErr- DEVSEL=slow >TAbort- SERR-

In dieser Version existieren alle erforderlichen Module bereits und müssen zum Benutzen nur in die aliases.conf von /etc/modprobe.d geschoben werden.
Füge folgende Zeilen an das Ende der Datei an:

### DVB-S Technisat Skystar 2
alias skystar b2c2-flexcop-pci
alias frontend stv0299

Um die Treiber jetzt auch ohne Neustart zu laden öffne eine Konsole als root und gebe folgende 2 Befehle ein:

modprobe b2c2-flexcop-pci
modprobe stv0299

Ja, man sieht und hört nichts, es gibt keine wirkliche Rückmeldung, ob der Vorgang funktioniert hat. Für mich hat es gepasst, ich hoffe, euch wird es auch helfen.

Anonymous erklärt Mexico den Krieg

Posted by | Posted in Internet beleuchtet | Posted on 13-11-2011

Anonymous [Mexico] hat nun in einem neuen Video den korrupten Teilen Mexicos den Krieg erklärt.

Das Kollektiv prangert Korruption und Gewalt im Land an. Hier sieht man eindeutig, welche große Macht Informationen haben können. Noch vor einiger Zeit presste das Kollektiv einen Anonymous-Anhänger aus der Gewalt des Drogenkartells Zeta (Leider konnte nicht von offizieller Seite geklärt werden, ob der Mann wirklich freigekommen ist, es wird nur von den Medien so berichtet). Jedenfalls wollte Anonymous bei Ignoranz des Kartells Dokumente veröffentlichen, die viele Mitglieder als korrupt outen sollte.

Anonymous ruft dazu die weltweite “Hacker”-Community auf Webseiten der mexikanischen Behörden lahmzulegen und “so viele Informationen wie möglich” über möglicherweise korrupte Menschen in diesem Land zu veröffentlichen.
Laut Spiegel Online (Bericht auf Spiegel.de) liegen dem Anonymous-Kollektiv schon über 10.000 Mails vor, in denen sich auch Rückschlüsse über Korruption finden.
Der Zugriff erfolge wohl unter dem Namen Operation Corrupcion.

Kommentar von Artikelautor: “Um zu verstehen, worum es dem Kollektiv geht, ist es nicht notwendig das unzensierte Video zu zeigen. Ich habe mich nach Sichtung des Originals dazu entschlossen die entschärfte Version zu zeigen. Auch diese Version zeigt allerdings das Resultat von Massakern in ihrer schlimmsten Form. Lassen Sie ihre Kinder dieses Video nicht in dieser Form sehen, danke!”